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Familie und Beruf

Das Projekt "Servicestelle
Vereinbarkeit von Familie und Beruf (VFB)"

Ein Projekt, dass seit 2007 für einen Verbund von zur Zeit 20 Firmen bzw. öffentlichen Verwaltungen durchgeführt und von diesen finanziert wird.

Presseartikel zum Projektstart finden Sie hier und hier.

Weitere Presseveröffentlichungen




Warum engagieren sich Unternehmen für ein solches Projekt
und was kann es nutzen?

In einer sich stark verändernden Welt sind die unterschiedlichsten Anforderungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen zu bewältigen. Die Belastungen aus der Arbeit sind mit denen der jeweiligen aktuellen Lebenssituation in Einklang zu bringen. Beides hängt eng zusammen. "Work-Life-Balance" lautet das Stichwort.

Erfolgreiche Unternehmen benötigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die den "Kopf frei" haben, weil dies Motivation, Kreativität und Engagement erst möglich macht. Dazu gehören auch das Wohlfühlen am Arbeitsplatz, der Spaß an der beruflichen Aufgabe und ein gutes Verhältnis mit dem Vorgesetzten und den Kollegen. Ziel ist, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen dabei zu unterstützen, private Interessen und Familienleben mit den Anforderungen der Arbeitswelt in Einklang zu bringen. Deshalb finanzieren Unternehmen im Verbund gemeinschaftlich eine Servicestelle.

Mit dem Angebot der Hilfe bei der Lösung von privaten Problemen wollen die beteiligten Unternehmen auch ein konkretes Zeichen als familienfreundliche Unternehmen setzen.

Die körperliche Belastung von Menschen am Arbeitsplatz und auch Zuhause ist in den vergangen Jahrzehnten stetig gesunken, die psychosoziale Belastung nimmt jedoch stetig zu. Trennungen in Beziehungen, der Ärger mit den pubertierenden Kindern, die Pflege von Angehörigen oder die Rechtsstreitigkeiten mit dem renitenten Nachbarn lähmen die Arbeitskraft ebenso wie ein Problem mit aufdringlichen Kollegen oder eine gefühlte Überforderung am Arbeitsplatz. Auch Suchtprobleme oder Schulden sind kein Tabu.

Hier soll die Servicestelle, die von uns betrieben wird, bei der Auswahl der Hilfsangebote behilflich sein. Wir versuchen bei persönlichen Problemen der Lotse in allen kostenlosen wie kostenpflichtigen Angeboten zu sein.

Wie funktioniert die Servicestelle?

In den beteiligten Firmen wird mit diesem Flyer, auf Betriebsversammlungen, im jeweiligen Intranet und auf weiteren Wegen über die Servicestelle als neues Angebot des Unternehmens für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich dann telefonisch zwischen 7.00 Uhr und 19.00 Uhr an allen Werktagen melden oder die E-Mail-Adresse nutzen. Namen und Anliegen sind vertraulich und werden dem Arbeitgeber nicht mitgeteilt.

Wir helfen ihnen dabei Probleme, die in der Ausübung des Berufs beeinträchtigen, zu lösen. Wir suchen für sie die besten, schnellsten und günstigsten Angebote der örtlichen Dienstleistungen der Hilfelandschaft. Wir fragen vorab nach freien Terminen und wir informieren uns über die aktuellen Zeiten und Bedingungen der Hilfeangebote.

Nutzen der Servicestelle beinhaltet die Erfahrung: Lösungen gibt es immer und oftmals mehr als eine.

Wer macht mit?

Sie finden hier den aktuellen Stand der an der Servicestelle beteiligten Unternehmen bzw. Verwaltungen:

Im Rahmen des Arbeitskreises "MACH V" (Personalverantwortliche aus Unternehmen und Verwaltungen der Region) im Personalentwicklungsverbund MACH2 wurde und wird die Servicestelle entwickelt und begleitet.


Und sonst?

Anfang 2012 starten wir mit einer Servicestelle im Raum Lübbecke. Partner bei der Umsetzung ist u.a. DIE DIAKONIE im Evangelischen Kirchenkreis Lübbecke.

Angebote zur Suchtvorbeugung und -beratung entwickeln wir aktuell zusammen mit dem Bildungsinstitut des Diakonischen Werkes Herford e.V. für interessierte Mitgliedsfirmen.

Die Idee "Generationennetzwerk - RentnerInnen unterstützen Familien" in der Firma Hettich ist aus der Zusammenarbeit in der Servicestelle entstanden und wird von der Ev. Jugendhilfe Schweicheln seit Mai 2011 umgesetzt. Mehr Informationen zu dieser Idee finden Sie hier.

Seit Mai 2011 organisiert die ProMensch Schweicheln gGmbH für die Mieter der Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG eine analoge Servicehotline unter dem Namen WOHN-O-FON.

Allgemeine Informationen zum Thema finden Sie im Internet unter www.beruf-und-familie.de (eine Gesellschaft der Hertie-Stiftung). In einer Broschüre des Bundesfamilienministeriums finden Sie hier umfassende Informationen. Die Hans-Böckler-Stiftung hat hier Informationen aus gewerkschaftlicher Sicht zusammen gestellt. Auch die Bertelsmann Stiftung beschäftigt sich mit dem Thema und hat hier Informationen ins Netz gestellt. Die Robert-Bosch-Stiftung stellt hier Innovationen durch familienunter- stützende Dienstleistungen vor. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat im September 2009 eine unfassende Empfehlung (für Politik und Wirtschaft) zum Thema verabschiedet, die Sie hier finden. Auf NRW bezogene Informationen erhalten Sie hier. Einige Erläuterungen und weitere Hinweise finden Sie ebenfalls hier bei wikipedia.




Das Projekt wird umgesetzt von:

ProMensch Schweicheln gGmbH
Projektleitung: Dieter Seetzen
Herforder Str. 219
32120 Hiddenhausen
Telefon: 05221 -960 281
Internet: http://www.pro-mensch-ggmbh.de
Email: seetzen@pro-mensch-ggmbh.de



Ihr zentraler Ansprechpartner:

Herr Seetzen, Telefon: 05221 -960 281
Email: seetzen@pro-mensch-ggmbh.de